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Der Regenwald

Als Regenwald bezeichnet man ein weitgehend naturbelassenes Wald-Ökosystem, das durch ein besonders feuchtes Klima aufgrund von mehr als 2000 mm Niederschlag (im Jahresmittel) gekennzeichnet ist.
Dabei unterscheidet man zwischen den Regenwäldern in den Tropen und den Regenwäldern der gemäßigten Breiten.

Der Regenwald des Amazonas ist ein sensibles Ökosystem. Ohne diesen Regenwald würde sich das gesamte Weltklima verändern. Eine spezielle NGO für Biodiversität versucht jetzt mit internationaler Hilfe das Amazonasgebiet und seine Artenvielfalt zu retten. Christopher Springate reist durch drei große Nationalparks im Amazonasgebiet und zeigt das Projekt ARPA (Protected areas of the amazon). Der erste Park, so groß wie Israel, war früher ein Abholzungsgebiet für den Schiffbau, jetzt wurde das Abholzen komplett gestoppt. Wir zeigen wie sich der Regenwald erholt und sehen auch wie vom Aussterben bedrohte Schildkröten wieder ausgesetzt werden. Einer der drei Parks ist für die nachhaltige Nutzung freigegeben, das heißt, die Bevölkerung darf den Park in bestimmtem Umfang für das Abolzen von Lianen nutzen (daraus werden Körbe geflochten und Besen gemacht). Früher wurden alle Lianen abgeholzt. Im letzten Park fällt es den Naturschützern schwer, den Raubbau der Natur zu stoppen. In der Flusslandschaft werden immer wieder illeagle Abholzer festgenommen.

Der größte Wald unseres Planeten. Der wasserreichste Fluss der Erde. Die Heimat von ein Viertel aller lebenden Pflanzen und Tiere. DER AMAZONAS – Ein Schatz für die Menschheit … Dieser Schatz wird zerstört ! Die weltweite Nachfrage nach Rindfleisch und Soja, welches als Viehfutter verwendet wird ist einer der Hauptgründe für die Ausbeutung des Amazonas Gebietes. Prognosen gehen von einer von der Zerstörung von 20 – 50 % dieses Gebietes in den nächsten 20 Jahren aus, wenn nicht eine radikale Wende eintritt. Die derzeitige Entwicklung vernichtet nicht nur ein einzigartiges, unwiederbringliches Naturparadies sondern hat auch maßgeblichen Einfluss auf das Weltklima. Forscher behaupten, dass es keinen billigeren Weg gäbe, die weltweiten CO2 Emmissionen nachhaltig zu reduzieren, als die Zerstörung des Amazonas zu verhindern. Immerhin macht der Amazonas 70 % der weltweiten Regenwälder aus.

Immergrüne, tropische Regenwälder entstanden auf allen Kontinenten, auf beiden Seiten des Äquators bis ungefähr zum 10. Breitengrad, vor allem in Südamerika und Ozeanien aber auch deutlich darüber hinaus. Die größte zusammenhängende Fläche – zugleich mehr als die Hälfte der Gesamtfläche aller tropischen Regenwälder – befindet sich im Bereich des Amazonasbeckens. Weitere große Regenwälder weisen das Kongobecken und Indonesien auf. Der Begriff tropischer Regenwald kennzeichnet ein Ökosystem, das eine Vielzahl an Wald-Typen umfasst: zum einen den Tiefland-Regenwald bis etwa 800 m Höhe, zum anderen den Berg-Regenwald bis etwa 1500 m Höhe und schließlich dem Nebelwald jenseits von 2000 m Höhe. Gelegentlich werden in der Fachliteratur für bestimmte Regionen weitere Unterscheidungen vorgenommen, so zum Beispiel "Wolkenwald" für den Rücken der Nördlichen Küstenkordillere in Venezuela. Gemäßigter Regenwald kommt vor allem an der Westküste Nordamerikas, in Chile sowie auf Tasmanien und Neuseeland vor. Die Abgrenzung zum tropischen Regenwald ist durch seine Lage in den gemäßigten Klimazonen gegeben.

Warum Regenwälder so wichtig sind:

Wälder sind neben Korallenriffen die Regionen mit der größten biologischen Vielfalt. Auch mehr als 60 Millionen Menschen leben direkt im und vom Wald. Wälder produzieren Sauerstoff, speichern Kohlenstoff und Wasser, bewahren vor Überflutungen und schützen den Boden vor Erosion. Der globale Handel mit Waldprodukten hatte 2004 einen Wert von 327 Milliarden US-Dollar – und lag damit höher als die Gesamtausgaben des Bundeshaushaltes.

Es gibt gute Gründe, warum wir Regenwälder brauchen:

Als Klimaregulator, Wasserspeicher, Speisekammer, Lieferant für Wirtschaftsgüter, Apotheke und Labor.
Für unsere Kinder und Enkel können wir daher heute ein wichtiges Stück Daseinsvorsorge treffen, indem wir die Regenwälder retten.

Wälder – grüne Klimaanlagen der Erde !

Die Wälder dieser Welt, vor allem Tropenwälder, sind einerseits gigantischer Kohlenstoffspeicher und funktionieren andererseits ähnlich wie riesige Klimaanlagen. Wo sie brennen, heizen sie den weltweiten Treibhauseffekt weiter an. Wälder bedecken 30 Prozent der Landoberfläche, speichern aber etwa die Hälfte des auf der Erde gebundenen Kohlenstoffs in ihrer Vegetation – 20 bis 50 mal mehr als andere Ökosysteme. Zusammen mit den weiteren Kohlenstoffmengen, die in den Waldböden gespeichert sind, übersteigt dies sogar die Menge an Kohlenstoff in der Atmosphäre.

Die Geister des Regenwalds:

Kommentar

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Kommentar von Lydia am 27. April 2012 um 7:01pm

es ist unfassbar wie egoistisch der mensch sein kann:-( ...Mensch--der schlimmste Mörder der geboren wurde...und er hält sich für am intelligentes Lebewesen...heul

Kommentar von elli am 9. November 2009 um 1:51pm
Sind sich die Menschen bewußt was sie zertsören? Sie zerstören nicht nur die Natur sondern sind auch noch verantwortlich für die Menschen dort, die von der Natur leben, ihre Existenzen aufbauen. Die nicht im Kapitalismus baden können wie die Europäer. Einfach den normalen Menschenverstand einsetzen und dran denken dass wir Lebewesen zerstören die sind wi wir. Menschen. Elli

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